Traumpaar: Telomerase und Longevity
Wie bereits im Blog-Beitrag vom Dezember 2025 beschrieben sind unsere Telomere und deren Länge ein wichtiger Indikator für unsere Zellgesundheit sowie Regenerationsfähigkeit und damit ein wichtiger Faktor für unsere Langlebigkeit.
Spannendes Detail: Studien zeigen, dass die Telomer-Länge eher vom Vater, weniger von der Mutter, an die Nachkommen vererbt wird. Zudem vererben interessanterweise «alte» Väter ihren Kindern und Enkeln längere Telomere als jüngere Väter. 😉
Wieso? Das Enzym Telomerase wird im Alter in den Spermienvorläuferzellen aktiver und verlängert somit die Telomere in den Spermien.
Doch die genetisch vererbte Telomer-Länge ist nicht die ganze Geschichte. Dank dem Enzym Telomerase können sich Telomere nachgewiesenermassen regenerieren, ja sogar verlängern! Sprich hier können wir ansetzen, um unsere Telomere zu schützen und zu regenerieren. Unser Lebensstil beeinflusst die Aktivität dieser Telomerase. Studien zeigen, dass sich die Telomerase-Aktivität mit einem angepassten Lebensstil schon nach 3 Monaten um 30 bis 80 Prozent steigern lässt! Die Ernährung scheint den stärksten Einfluss zu haben. Also konkret, wie fördern wir die Telomerase?
Lebensstil-Ansätze um die Telomerase-Aktivität zu fördern:
Ernährung
Entzündungshemmende Ernährung reich an Antioxidantien wie Resveratrol, OPC, Tocotrienole, Q10, Selen, Zink, Katechine, Curcumin, Lycopin etc. Sie finden diese Stoffe beispielsweise in Heidelbeeren, Tomaten, Gerstengras, Grüntee, Äpfeln, Brokkoli und Lauchgewächsen. Auch eine hohe Versorgung von Omega-3-Fettsäuren ist wichtig für die Langlebigkeit. Bei den vielen angebotenen Fischölen muss auf einwandfreie Qualität geachtet werden, da sonst die Einnahme sogar schädlich sein kann. Gerne gebe ich hier Empfehlungen ab. Den Omega-3-Index einmal in einem Labor bestimmen, gibt einen wertvollen Anhaltspunkt darüber, wo man steht mit der Fett-Konsumation.
Dafür sollen Fleisch, Weissmehl, Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel gemieden werden. Nichts Neues! 😉
Sport, aber massvoll
Kontrolliertes IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) als Kur 1 x pro Woche kann die Telomere schützen, da oxidativer Stress vermindert wird. Auch Menschen mit chronischer Erschöpfung und weiteren chronischen Zuständen können von so einer Kur profitieren, da IHHT die Erneuerung der Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) ankurbelt. Der Körper bildet neue, leistungsfähigere Mitochondrien.
Im Alltag gilt: Moderater aerober Ausdauersport 3 x pro Woche für 45 Minuten. (Joggen, Schwimmen, Radfahren) bringt den grössten Nutzen. Wir müssen uns nicht total verausgaben und quälen.
Nahrungsergänzung
- Die Antioxidantien wie OPC, Resveratol, Curcumin können zusätzlich zur Ernährung ergänzt werden, möglichst mit pflanzenbasierten Mitteln
- Astragalus-Extrakt kann zudem die Aktivität der Telomerase fördern.
- Stoffe wie Spermidin und Fisetin sollen ebenfalls die Telomerase aktivieren
→ Gerne empfehle ich Ihnen vertrauenswürdige Präparate und Bezugsquellen.
Schlaf
Lichttherapie-Pflaster unterstützen körpereigenes Melatonin wirkungsvoll. Die Zirbeldrüse produziert das «Schlafhormon» Melatonin und ebenso das Peptid Epithalamin (wichtig für die Telomerase-Aktivität) und ist somit entscheidend dafür, wie gut wir regenerieren. Siehe auch mein Blog vom August 2025. Das «Alavida»-Pflaster, welches von aussen auf die Haut angebracht wird, unterstützt die Zirbeldrüse massgeblich (durch reine Reflektion des körpereigenen Infrarots). Mehr Informationen gerne auf Anfrage oder unter www.lifewave.com/zellkraft.
Achtsamkeitsmeditationen
Stress und Anspannung reduzieren, Angst abbauen ist ebenfalls sehr vorteilhaft für unsere Telomere. Beispielsweise mit der Methode MBSR (Mindful Based Stress Reduction), welche wissenschaftlich nachgewiesen, positive Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden zeigt. MBSR ist religionsunabhängig von einem Professor entwickelt worden.
Unsere Telomere erinnern uns daran, dass Langlebigkeit kein Zufall ist, sondern auch das Ergebnis bewusster Entscheidungen. Jeder Schritt – ob Ernährung, Bewegung, Regeneration oder Stressreduktion – kann Ihre Zellgesundheit positiv beeinflussen. Mit meinem Fachwissen zu den verschiedenen Einflussfaktoren und hochwertigen Produkten begleite ich Sie gerne individuell auf Ihrem persönlichen Longevity-Weg. Kontaktieren Sie mich unverbindlich für eine Erstberatung – ich freue mich darauf, Sie zu unterstützen.
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Quellen: Zentrum der Gesundheit, sciness.de
Bilder: AdobeStock/designua und LifeWave