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Der Patient ist Ihr Wohnraum

Ich meine es wortwörtlich: Wie im letzten Blogbeitrag beschrieben, bezieht die ganzheitliche Medizin bei der Ursachenforschung einer chronischen Krankheit immer das Wohn- und Arbeitsumfeld des Erkrankten ein. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Der Arzt / Naturheilpraktiker wird Sie fragen, welchen Umweltgiften Sie im Alltag ausgesetzt sind. Viele baubiologische Risikofaktoren kann man im Gespräch schon identifizieren und zu Hause mit einfachen Mitteln reduzieren.


symbolische Abbildung eines Hauses



Elektrosmog: kleine Schritte, grosse Wirkung

Die Belastung durch Strahlung ist ein zentrales Thema. Nutzen Sie kabellose und damit funkende Kopfhörer oder WLAN? Wohnen Sie nahe an einer Bahnlinie oder Hochspannungsleitung? Wie nutzen Sie das Mobiltelefon? Im eigenen Haushalt kann man mit kleinen Schritten oft grosse Verbesserungen erzielen.


  • WLAN-Management: Schalten Sie das WLAN über Nacht aus oder reduzieren Sie die Reichweite.
  • Kabel statt Funk: Schliessen Sie Ihr Smartphone mit einem Adapter direkt an ein Ethernet-Kabel an – so nutzen Sie es völlig strahlungsfrei im Flugmodus.

Zum Elektrosmog-Thema gehört auch die Beleuchtung. Wir wurden «umgestellt» vom ausgeglichenen Farbspektrum der Glühbirnen und Halogenlampen auf LED-Lichter. Die LEDs strahlen zu wenig Rot- und überhaupt kein Infrarotlicht aus, dafür einen hohen Blaulichtanteil mit bekanntermassen negativen Auswirkungen auf unseren Hormonhaushalt, Schlaf und die Augen. Zudem flimmern LEDs oft, dieses Flimmern ist aber unsichtbar für unsere Augen, nur das vegetative Nervensystem nimmt es wahr und wird hiermit zusätzlich gestresst. Dies hat Einfluss auf den gesamten Organismus und unsere Regenerationskräfte.



Luftqualität, Infraschall, Trinkwasser

Für die Beurteilung der Luftqualität zu Hause wendet man sich am Besten an einen Baubiologen. Mit speziellen Messgeräten werden Schadstoffe wie Formaldehyd, Insektizid-Rückstände, Radon, Weichmacher etc. aufgespürt. Durch Materialproben (z.B. von Laminat) lässt sich die exakte Quelle finden. So eine Untersuchung empfehle ich heute jedem.

Foto des Reinigens mit einer Sprühflasche

Auch Infraschall, (normalerweise unhörbarer Schall in extrem niedrigen Frequenzen) beispielsweise von Wärmepumpen, kann vom Baubiologen gemessen werden. Infraschall wird vom Körper häufig als Vibration wahrgenommen und kann ein Grund sein, weshalb wir an einem Ort nicht richtig zur Ruhe kommen können.

Trinkwasserqualität: Wichtig ist zu überlegen, was wir trinken. Das Schweizer Leitungswasser ist gut untersucht, aber Umwelt-Toxine wie Pestizide und Mikroplastik werden noch nicht umfassend kontrolliert. Ich biete Ihnen einfache Testmöglichkeiten an und vermittle ausführlichere, günstige Testmöglichkeiten für Ihr Leitungswasser. Oft ist es sinnvoll einen Wasserfilter zu installieren. Das ist ein komplexes Thema, denn nicht nur die Reinheit des Wassers ist entscheidend, sondern auch dessen Zellgängigkeit, um eine wirkliche Hydration vom Körper zu erzielen.

Gerne berate ich Sie zu elektromagnetischen Strahlungsquellen und einfachen Alternativen und nenne Ihnen für die weiteren Faktoren ausgewiesene Fachleute. Für die Beleuchtung kann ich Ihnen ebenfalls strahlungsarme Leuchtmittel mit optimaler Farbtemperatur angeben.

Fragen Sie mich einfach. – gemeinsam machen wir Ihren Wohnraum zu einem Ort der Heilung.



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Weiterführende Literatur / Information:

"Stress durch Strom und Strahlung" von Wolfgang Maes, ISBN 978-3-923531-26-4, 1100 Seiten, 1. Auflage 1992, 6. Auflage 2013, eBook 2015

Fachvereinigung Gesundes Wohnen Schweiz: www.fagewo.ch: Downloads, Broschüren und persönliche Beratung Patienten/Kunden an die Ursachen heranführt, dann kann er mit der Zeit auch medial angepriesene Hilfsmittel für sich gezielt einsetzen.


Bildquellen: Adobe Stock/Gayan und Adobe Stock/Petair

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