Elektromagnetisches Herz
Ein Thema das mich persönlich betrifft und dessen Zusammenhänge ich faszinierend finde. Darum wird es jetzt erst ganz technisch hier: Die Forschung beweist, dass das Herz genauso komplex ist, wie das Gehirn. Das Herz entwickelt sich und schlägt, bevor sich das Gehirn entwickelt. (Vor über 2000 Jahren fand dies der griechische Philosoph Aristoteles schon heraus und bezeichnete das Herz als "Ursprung von Intelligenz und Empfindung".) Heute beweist es die moderne Forschung: Selbst wenn das Gehirn tot ist, schlägt das Herz weiter, solange es mit Sauerstoff versorgt wird. Tatsächlich besitzt das Herz mehr als 40.000 Neuronen und die Fähigkeit zu verarbeiten, zu lernen und sich zu erinnern. Dieses Nervensystem kommuniziert mit dem Gehirn, es sendet mehr Informationen an das Gehirn als umgekehrt!
Dank der Neurokardiologie lernen wir immer mehr über die intuitive Natur des Herzens und wie wir dieses Wissen für unsere Beziehung zu uns selbst, zu anderen und für unsere Gesundheit nutzen können! Das Herz hat eine etwa 60-mal stärkere elektrische Komponente und ein 5000-mal stärkeres elektromagnetisches Energiefeld als das Gehirn. Dadurch beeinflusst es den Körper bis auf die Zellebene. Die Rhythmen des Gehirns, der Atmung und des Blutdrucks synchronisieren sich mit dem Herzrhythmus. Deshalb wirken auch mentale Übungen, bei denen man zum Beispiel auf den eigenen Puls achtet, teilweise in Kombination mit Atemfrequenz, ausgleichend auf unser ganzes (Nerven-) System. Das kann uns in stressigen Zeiten helfen, "einen kühlen Kopf zu bewahren" und gute Entscheidungen zu treffen. Es ist die berühmte Kohärenz, wenn Herz, Verstand und Emotionen sich im Einklang befinden, Resilienz wird gefördert. Gaanz kurz formuliert 😉

Ausstrahlung unseres Herzens
Das elektromagnetische Energiefeld des Herzens soll bis maximum drei Meter weit über den physischen Körper hinausreichen und bei einer in der Nähe sitzenden Person mittels Elektrokardiogramm (EKG) messbar sein! Kein Wunder also, nehmen wir andere Menschen im Raum nicht nur mit den Augen war, sondern spüren sie auch. Kennen Sie jemanden, der Ihnen allein durch seine Anwesenheit ein Gefühl der Leichtigkeit vermittelt, ohne dass Sie ein Wort sagen? Wurde Ihnen schon einmal gesagt: "Du strahlst so viel positive Energie aus"?
Umgekehrt verwundert es auch nicht, dass das Herz ebenfalls auf technische, externe elektromagnetische Wellen (z.B. Strahlung von W-Lan und Smartphone) reagieren kann und viele Menschen von Herzrasen, Stechen, Schwindel etc. berichten, wenn sie Elektrosmog ausgesetzt sind.
Wie weit das elektromagnetische Energiefeld unseres Herzens reichen kann, wird weiterhin erforscht, und ich bin sicher, uns werden auch in Zukunft regelmässig erstaunliche Neuigkeiten dazu erreichen.
Auf jeden Fall lohnt es sich immer wieder hinzu schauen und zu spüren, was tut meinem Herzen gut? Welche menschlichen Frequenzen (eigene und fremde Emotionen) und technischen Einflüsse mute ich mir zu? Was tue ich, um stressige, unnatürliche Zustände regelmässig auszugleichen?
Quelle (Text/Bild): Prof. Dr. rer. nat. Brigitte König & Dr. Stanley Gravely
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